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Wasserqualität

Beschaffenheit des Trinkwassers aus dem Bodensee gemäß Trinkwasserverordnung vom 21.05.2001 (TrinkwV 2001)

Das von der Bodensee-Wasserversorgung abgegebene Trinkwasser weist eine hervorragende Beschaffenheit auf. Die bereits sehr gute Qualität des Rohwassers aus dem Bodensee, die effiziente und naturnahe Aufbereitung sowie die vielfältigen Maßnahmen zur Qualitätssicherung sind die Voraussetzung dafür, dass die strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten werden.

 

Das von der Bodensee-Wasserversorgung verteilte Trinkwasser liegt mit 1,62 Millimol Calciumcarbonat pro Liter (entspricht ehemals 9° dH) im mittleren Härtebereich des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes und weist damit einen ausgewogenen Mineraliengehalt auf, der sowohl dem Trinkwassergenuss als auch der Nutzung im Haushalt entgegenkommt. Diese Kriterien gelten ebenso für den pH-Wert von 7,9. Der Nitratgehalt ist mit 4,8 mg/l niedrig und somit ist Trinkwasser aus dem Bodensee für die Zubereitung von Säuglingsnahrung gut geeignet. Andere Schadstoffe (Schwermetalle, Pestizide, Industriechemikalien, Arzneiwirkstoffe usw.) sind im Bodenseewasser – wenn überhaupt – nur in äußerst geringen Spuren enthalten.

Kontrollieren, prüfen, analysieren

Mit jährlich mehr als 10.000 Wasserproben für die physikalisch-chemischen und etwa 15.000 für die bakteriologischen Untersuchungen wacht das Betriebs- und Forschungslabor der Bodensee-Wasserversorgung darüber, dass die Qualität des Trinkwassers jederzeit hervorragend ist.

Das Betriebs- und Forschungslabor ist ein nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 akkreditiertes Prüflaboratorium (DAP-PL-4135.01) und ist nach § 15 der TrinkwV 2001 vom Ministerium für ländlichen Raum (MLR) Baden-Württemberg als Untersuchungsstelle für mikrobiologische, physikalische, physikalisch-chemische und chemische Untersuchungen zugelassen.

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